Spatz SR4-1

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 Der Spatz flog gleich in zwei Varianten über den Asphalt: Geschlüpft 1964 kam das Moped aus der Vogelserie mit Pedalen und trug den Namen »Spatz SR4-1 P«, unschwer nachzuvollziehen, dass das P schlichtweg für die Pedale stand. Nur wenige Monate mussten die Moped-Enthusiasten auf ein weiteres Geschwister-Moped warten, die Version mit Kickstarter, die ? nur folgerichtig ? mit der Bezeichnung «Spatz SR4-1 K« über die Straßen knatterte. Gewissermaßen war das Zweirad eine Kreuzung ? ein bisschen was von der Schwalbe, ein bisschen was vom KR 50, fertig ist der Spatz, den man nicht in Händen hält, sondern der den Fahrer stattdessen mit der typischen Simson-Zuverlässigkeit durch den Tag bringt. Der robusten Ausstattung ? beispielsweise der 2,1 PS Sömmerdaer Motor ? wie auch der optischen Erscheinung entsprechend, wäre vielleicht der Name »Kondor« oder »Adler« passender gewesen; aber der Nachfrage nach der Spatz SR4-1 tat dieser Stilbruch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, immerhin 30.000 Stück wurden von ihr gebaut.